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MODE KUNST ARCHITEKTUR

Dieser Blog ist dem Material gewidmet, der Konstruktion, der Technik, der Opulenz und der Schönheit, dem Spektakulären, Aufregenden, Anekdotischen, den kleinen Details und dem großen Gesamteindruck, der Bewegung, der Farbe, dem Vergangenen und der Zukunft.

Donnerstag, 24. November 2011

Gastbeitrag bei René Schaller: Die Ute, die Chiara, die Gisela und ganz Düsseldorf auch: Alle lieben Philipp Plein

Daß mich René Schaller zu einem Gastbeitrag eingeladen hat, freut mich ganz besonders, da ich schon seit geraumer Zeit mit Begeisterung seinen Blog verfolge. René schreibt über Mode, Kunst, Architektur und Design, wobei es ihm immer gelingt, seine Leser mit außergewöhnlichen Themen zu überraschen. Wer z.B. mehr über den Dandy im Allgemeinen und im Speziellen erfahren möchte, über Modedesignerinnen wie Alix Grès und ihren Kollegen Lucien Lelong oder aktuell über den von Dichtern wie Oscar Wilde bewunderten Robert de Montequiou, der wende sich bitte umgehend hierhin: http://rene-schaller.blogspot.com

Für meinen Bericht habe ich mir den ewigen Konkurrenzkampf um das tollere Image zwischen Renés Heimatstadt Berlin und meiner Homebase Düsseldorf zum Anlaß genommen, und beschreibe, warum sich ein Unternehmen wie Philipp Plein ganz bewusst für die Rheinmetropole entschieden hat. Dazu geht es hier entlang:http://rene-schaller.blogspot.com/2011/11/die-ute-die-chiara-die-gisela-und-ganz.html

Carlo Mollino: Teatro Regio di Torino, 1967-73

Seit der Eroffnung der Carlo-Mollino-Ausstellung im münchener Haus der Kunst im September diesen Jahres, verirren sich immer wieder Mollino-Fans auf meinen Blog, da ich im letzten Winter über dessen Ski-Hütte in den italienischen Alpen berichtet habe (hier: Slittovia del Lago Nero). Mein Archiv birgt tatsächlich noch viel mehr Mollino-Bildmaterial, da ich vor einigen Jahren das große Glück hatte, an einer ganz alleine dem Architekten, Designer, Fotografen, Rennfachrer und Ski-As gewidmeten Reise nach Turin teilzunehmen.
Heute soll es nun also um das Teatro Regio di Torino aus den Jahren 1967-73 gehen, dessen ursprünliches Gebäude bereits 1936 abgebrannt war und der Neubau nach langen Überlegungen an Carlo Mollino herangetragen wurde.
Mit der geschwungenen Backsteinfassade des Theaters und deren Reliefs bezieht sich Mollino ganz eindeutig auf die turiner Barockarchitektur, wie z. B. auf den Palazzo Carignano (1679), aber wie immer steht bei Mollino auch der weibliche Körper Pate (Ihr wisst ja, „Form follows feminie“, wie Niemeyer sagt), wie sich auch im Grundriß des Theaters zeigt.
Der Innenraum des Gebäudes ist eine unglaublich phantasievolle Interpretation des 17. Jahrhunderts aus der Sicht der Sechzigerjahre des 20. Jahrhunderts: überall geschwungene Formen, riesige Trauben von Kugellampen, unzählige Spiegel, roter Teppichboden so weit das Auge reicht, aber auch Sichtbeton und weiße Tulpenstühle begegnen uns. 
 

Dienstag, 22. November 2011

Martin Schall: Architektur in Singapur

Colonnade Towers / Singapore

Martin Schall wurde vor allem durch seine Aufnahmen von Los Angeles bekannt, und zwar sowohl in Deutschland, als auch in Los Angeles selbst. Wenn dort jemand einen Bericht über ein Gebäude schreibt, greift er meistens auf Martin Schalls riesiges Archiv zurück, das nicht nur das Werk bekannter Architekten enthält, sondern auch einen Überblick über Zweckbauten wie Supermärkte und Verwaltungsgebäude aus allen Dekaden bietet. 

Mit der Kunsthistorikerin Barbara Lamprecht besuchte er im Sommer 2010 die Gebäude, die der Architekt Richard Neutra, der hauptsächlich in Kalifornien tätig war, in Deutschland gebaut hat. Dabei hatte ich das große Vergnügen, zusammen mit der Autorin und dem Fotografen Neutras Pescher-Haus in Wuppertal zu besuchen und mich mit den Besitzern zu unterhalten. Es war unglaublich, wie es Neutra gelungen war, sein gesamtes Gedankengut und die typische kalifornische Atmosphäre in das doch eher kühle Bergische Land zu transportieren. Barbara Lamprechts Buch über Neutra ist im Taschen-Verlag erschienen und meinen Beitrag über den Besuch im Pescher-Haus findet Ihr hier:Neutra/Pescher

Mittlerlerweile hat man das Gefühl, daß Martin Schall auch den Rest der Welt in seine riesige Sammlung aufgenommen hat, seien es nun die Schleusenanlagen des für seinen stuttgarter Bahnhof bekannten Paul Bonatz in Neckarzimmern (Bonatz/Neckar)
oder Qatars riesige Wolkenkratzer, Martin Schall ist immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen.

Vor kurzem schickte er mir nun seine neusten Errungenschaften, und zwar Fotos riesiger futuristischer Apartmenthäuser aus dem Singapur der Siebzigerjahre. Zu Martin Schalls gesamten Singapur-Fotos geht hier entlang: http://you-are-here.com/singapore/live.html.
Ich kann mir vorstellen, daß Siebzigerjahres-Sichtbeton in Singapurs schwüler Tropenatmosphäre erst recht beindruckend wirkt.

Mittwoch, 16. November 2011

Philipp Plein: Grand Store Opening auf der Königsallee - Über das Verhältnis zweier deutscher Modemetropolen


Bevor ich einen detailierten Text über Philipp Pleins Grand Opening auf der düsseldorfer Königsallee schreibe, gibt es hier erst einmal ein paar visuelle Eindrücke des Dienstagabends. Obwohl die offizielle Eröffnung des neuen Sevens erst am 17.November stattfindet, hatte ich bereits am Abend des 15. die Möglichkeit, zusammen mit einigen Prominenten wie Verona Pooth, dem Ehepaar Boris und Lilly Becker, den Ohovens und nicht zuletzt Baptiste, das vollkommen umgestaltete Gebäude und natürlich Pleins neue Niederlassung zu besichtigen.

(Meinen weitaus charmanteren und lustigeren Bericht gibt es hier: Die Ute, die Chiara...Gastbeitrag bei René Schaller)
Verona Pooth
Gisela Muth

Samstag, 12. November 2011

Mbrilliant: Matthias Maus präsentiert Hüftcolliers in Berlin

Bei der Verleihung des New Faces Awards im Juli diesen Jahres hatte ich das große Vergnügen, den Designer Matthias Maus kennen zu lernen, der mit seinem spektakulären Outfit und seiner Muse Jasmin in Tüll und Silber deutlich auf dem roten Teppich auffiel. Der rote Teppich ist auch das Gebiet, auf dem sich Herr Maus auskennt, entwirft er doch seit Jahren prunkvoll bestickte, plissierte und funkende Abendkleider für Damen wie Paris Hilton, Frauke Ludowig, Marika Kilius und Germany’s Next Topmodel und beliefert die Firma Wunderkind mit aufwändigen Stickereien.

Über die Einladung zu Matthias Maus’ Modeinstallation, die gestern Abend in Berlin Mitte stattfand, habe ich mich ungemein gefreut, schaffte es aber leider nicht, selbst in die Metropole zu Reisen. Die beiden Hauptstadt-Korrespondentinnen Yasemin und Susanne gingen jedoch begeistert der Einladung nach und schon heute früh lagen Yasemins Fotos des glamourösen Abends in meinem Postfach. Danke, Yasemin!


Spektakulärer Mittelpunkt von Maus’ Installation, bei der die Models auf einem rotsamtenen Podest posierten, waren eindeutig die goldenen und silbernen Hüftcolliers, opulenter Schmuck für den glamourbewussten Herrn. Dabei hatte sich Maus von den Bühnenoutfits des Ballettänzers Wacław Niżyński inspirieren lassen und erreichte eine elegante Verbindung von Jahrhundertwende-Atmosphäre und zeitgenössischer Clubwear.
Ich hoffe, daß ich die nächste Präsentation von Matthias Maus zusammen mit den beiden Damen vom Hauptstadtbüro genießen kann und wünsche dem Designer weiterhin viel Glanz und Erfolg!
Und hier noch der Link zu Matthias Maus’ Label Mbrilliant: http://mbrilliant.com
 


Freitag, 11. November 2011

Drei Jahre myscissorella.blogspot.com

Drei Jahre ist es nun schon her, daß ich mir meinen Scissorella-Blog eingerichtet und den ersten Bericht verfasst habe. Und zwar habe ich gleich mit dem Ende begonnen, mit der Eröffnung von Gregor Schneiders Installation "END" am Museum Abteiberg in seiner Heimatstadt Mönchengladbach. Seither dokumentiere ich hier meine ewige Suche nach dem Spektakulären und Schönen, meine Architektur-Expeditionen, meine eigenen Projekte und meine Modebegeisterung. Immer mit von der Partie waren stets meine selbst entworfenen Kleider und meine kleine Sony DSC-W17. Letztere ist seit einigen Wochen verhindert, was die Damenoberbekleidung betrifft geht es natürlich bunt und intergalaktisch weiter.
Der Name Scissorella existiert schon weitaus länger als mein Blog, und zwar steht er, zusammengesetzt aus Scissors und Cinderella, für mein alter ego, die ewig jetsettende Militärschneiderin, Geheimagentin und Weltraumreisende, die auf den Dachterrassen der Welt unterwegs ist, während ich zu Hause sitze, ihre Garderobe bügele, den Papierkram erledige, den Blog verwalte und ihre Superheldinnenoutfits nähe. Scissors und Cinderella, das Technische und das Phantastische, das sind die Grundlagen meiner Entwürfe, und so bin ich einerseits dem Minimalistisch-Funktionalen, andererseits dem Opulent-Üppigen immer auf der Spur, und so wird es hier hier auch definitiv weitergehen.
Der Anfang vor drei Jahren: http://myscissorella.blogspot.com/2008/11/e-n-d.html